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Einführung in Therapeutische Interventionstechniken

 

Unser Curriculum Therapeutische Interventionstechniken ist bestens geeignet, um PsychologInnen einen tieferen Zugang zu therapeutischen Interventionstechniken zu vermitteln, ohne eine gesonderte Psychotherpieausbildung anzustreben. Ein wichtiger Vorteil gegenüber einer schulengebundenen Psychotherapieausbildung ist der schulenübergreifende Ansatz, um so einen reichhaltiges Angebot an möglichen Interventionstechniken zum Einsatz in der psychologischen Tätigkeit zu erhalten.
Die Seminare sind Teil der 160 stündigen gesetzlichen Ausbildung (Therapeutische Interventionstechniken) zum Kursleiter für Nachschulungskurse - gem. §7.(1) 2 FSG-NV und fallweise als Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen geeignet.


Zielgruppe: PsychologInnen mit Interesse Psychotherapie / Therapeutischen Interventionstechniken, TrainerInnen im Rahmen der Mehrphasen - Führerscheinausbildung, PsychologInnen, die sich in Ausbildung zum/zur VerkehrspsychologIn gem. FSG-GV bzw. KursleiterIn gem. FSG-NV befinden (vgl. §20 (2) FSG-GV und §7 (1) 2 FSG-NV). VerkehrspsychologInnen (FSG-GV) und KursleiterInnen (FSG-NV), die ein Interesse an fachspezifischer Weiterbildung haben.

Ablauf: 16 Module zu je 10 Einheiten, somit 160 Einheiten, Seminare individuell buchbar Abschluss: Diplom für die gesamten 160 Einheiten, Teilnahmebestätigung für einzelne Module.

Tiergestützte Psychologische Behandlung
  • TerminFr, 16.04.2021 09:00-18:00h
  • Umfang: 10 EH
  • Ort: Videokonferenz (Cisco WebEx)
  • Kosten: EUR 235,00 (inkl. USt.), Anmeldeschluss: 9 Tage vor Veranstaltungsbeginn
  • Weiterbildungsveranstaltung für Klinische PsychologInnen und GesundheitspsychologInnen
  • Referentin: Mag. Theresia Wolf


Über die Referentin: Mag. Theresia Wolf ist Klinische- und Gesundheitspsychologin und zertifizierte Reittherapeutin. Neben dem Schwerpunkt der pferde- und naturgestützten psychologischen Behandlung arbeitet sie außerdem im LKH Fürstenfeld als Psychoonkologin.

Aus dem Inhalt: Der Mensch domestiziert Tiere schon seit Jahrtausenden und weiß nicht nur über deren Nutzen als Nahrungsquelle und Arbeitstier, sondern auch um den positiven Effekt, den Haustiere auf das menschliche Seelenleben haben. Die Biophiliehypothese besagt, dass der Mensch eine biologisch begründete Tendenz hat sich mit anderen Lebewesen und der Natur verbunden zu fühlen. Im 18. Jahrhundert wurde so bereits auf den therapeutischen Nutzen des Pferdes für Körper und Geist hingewiesen. Auf Grund der Industrialisierung und der Urbanisierung ging der Kontakt zu Natur und Tieren für einen Großteil der Gesellschaft aber immer mehr verloren, weshalb das Tier nun im therapeutischen Setting (sei es in der Physio- oder Ergotherapie, der Pädagogik, in der Begleitung von Demenzkranken und Sterbenden oder im psychologisch/psychotherapeutischen Bereich) sukzessive an Bedeutung erlangt.
In zahlreichen Studien konnte belegt werden, dass sich der Kontakt zu Tieren positiv auf unsere psychische sowie körperliche Verfassung auswirken kann. So konnte beispielsweise gezeigt werden, dass das Streicheln eines Hundes oder einer Katze den Blutdruck und die Herzfrequenz senken. Autistische Kinder finden häufig in tiergestützten Therapien einen Zugang zu ihren Emotionen und zu sozialer Interaktion. Zudem lässt sich eine anitdepressive sowie anxiolytische Wirkung in Umgang mit Tieren nachweisen, weshalb sich Tiere in der Behandlung psychisch kranker und belasteter Menschen als ideale Co-Therapeuten erweisen.
Das folgende Seminar zeigt verschiedene Methoden auf, wie sich Tiere (beispielsweise Pferde, Hunde und Katzen) wirkungsvoll in eine klinisch-psychologische Behandlung integrieren lassen. Dabei soll es einerseits um die direkte patientenzentrierte und störungsspezifische Arbeit mit dem Co-Therapeuten Tier gehen. Andererseits aber auch darum wie man Flora und Fauna im Sinne eines ressourcenorientierten Vorgehens in eine psychologische Intervention miteinbeziehen kann. Des Weiteren werden ebenfalls Möglichkeiten erörtert, das Tier als Instrument für die Psychohygiene von TherapeutInnen und PsychologInnen zu nutzen.

Inhalte:

  • Effekt von Tieren auf die menschliche Psyche
  • Einsatzmöglichkeiten (und Voraussetzungen) von Tieren im psychologischen Bereich
  • Unterschiedliche therapeutische Methoden (am Beispiel Pferd und Hund)
  • Fallbeispiele und praktische Übungen


Ziele:

  • Inklusion von Tieren und Natur in die psychologische Behandlung
  • Erlernen spezifischer tiergestützter Interventionsmethoden
  • Rechtliche Rahmenbedingungen für den therapeutischen Einsatz von Tieren
Positive Psychologie
Kultursensible Beratung, Behandlung und Therapie
Die Kraft der Sprache für sich selbst und in der psychologischen Praxis nutzen
Bikulturelle Paarbeziehungen
Humorvolle und provokative Interventionen für mehr Leichtigkeit in der psychologischen Praxis

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